Im 18. Jahrhundert schmückte man sich noch mit Perücken, nach der Französischen Revolution ging der Trend aufs Eigenhaar zurück. Damals versuchte man schon, die Haare beliebig zu färben, vor allem nach Vorbildern wie beispielsweise der Kaiserin Eugénie. Zu der Zeit war das natürlich noch ein Akt, die Haare zu färben. Und lange hielt die Farbe dann auch nicht. L'Oréal entwickelte 1909 die erste sichere Haarfarbe und brachte sie unter dem Namen Auréal auf den Markt.
Im Ersten Weltkrieg wurde das weibliche Haupt maskuliner. Frauen halfen in Lazaretten, es gab viel Arbeit, und daher war eine praktische Frisur notwendig.
Ab 1925 konnte man L'Oréal D'Or kaufen, ein Blondierungsmittel. 1929 folgte dann L'Oréal Blanc, ein Blondierpulver.
1930 kennt man vor allem durch seine Flachwellwicklung, wie sie Marlene Dietrich oder Jean Harlow trugen. Zu der Zeit kamen auch die ersten seifenfreien Shampoos auf den Markt, die wesentlich schonender waren.
Aus den 1960er Jahren kennt man noch den Beehive, wie ihn heute wieder Amy Winehouse trägt. Um so eine Frisur hinzurkiegen, brauchte man natürlich ein Wundermittel. Also erfand L'Oréal das Haarspray Elnett, was damals eine Innovation gewesen ist.
1966 brachte L'Oréal Récital heraus. Damit konnte man sich endlich auch eigenständig von zu Hause aus die Haare färben.
Und all die Jahre bis heute hat L'Oréal immer wieder Experimentierfreude bewiesen und uns somit mit immer neuen Frisuren geholfen. Noch heute gilt die Marke als eine der beliebtesten unter den Haarprodukten.
Tolle Haare: Penélope Cruz benutzt L'Oréal
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