Das französische Topmodel Noemie Lenoir und der deutsche Designer Karl Lagerfeld waren bei einer französischen Fernsehsendung zu Gast. Dort diskutierten sie über Rassismus in der Mode-Branche, die es laut Lagerfeld nicht mehr gibt. Lenoir habe da aber anderes erlebt - sie selbst hat afrikansiches Blut (ihre Mutter stammt aus Madagascar).
In dem Video sieht man, wie sehr sich die Meinungen von Karl Lagerfeld und Noemie Lenoir unterscheiden, selbst wenn man kein Französisch versteht:
Darum geht es:
Karl Lagerfeld meint, in der Mode-Branche gebe es keinen Rassismus, Noemie Lenoir behauptet das Gegenteil. Daraufhin meint er jedoch, dies könne nicht stimmen, sie als Berühmtheit sei doch das beste Beweis.
Lagerfeld benutzt das Wort 'schwarz' nicht, weil dies schon rassistisch sei, Lenoir sieht das nicht so. Sie bedankt sich dann bei ihm, dass er 'braune' Models die Chance auf eine Karriere gegeben hat.
Lenoir sagt, dass weiße Models erfolgreicher sind als dunkelhäutige, Lagerfeld meint, dies sei jedoch kein Rassismus.
Zudem gebe es kaum asiatische oder indische Models.
Die wohlhabenden Dunkelhäutigen kaufen Marken wie Louis Vuitton oder Chanel.
Abschließend sagt Karl Lagerfeld, es gebe wenige dunkelhäutige oder asiatische Models, weil noch keine von ihnen genügend Talent hätte, um ein Star zu sein.
Wie Lifego berichtet, spricht auch Naomi Campbell von unterschwelligem Rassismus im Modegeschäft.
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